Erzeuger, Bündler oder Transporteure sind sich einig: Mangelnde Transparenz, eine Vielzahl an Schnittstellen entlang der Supply-Chain sowie ein wachsender Rückverfolgungsbedarf erschweren die Abläufe und gefährden das Sicherheitsniveau.

Doch wie kann die Dokumentation eines Produktes vom Erzeuger zum Verbraucher und die damit verbundene Datenflut bewältigt werden? Wie können Produktdaten schnell verfügbar gemacht, eine redundante Datenhaltung verhindert oder fehlende Infrastrukturen ausgeglichen werden?

Als Experte für die automatische Identifikation von Waren und Gütern sieht Winckel die Lösung in einer webbasierten Datenbankplattform, web4trace.

Hierüber sind alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette online miteinander vernetzt und können so ohne großen administrativen Aufwand Informationen über einzelne Produktlebenszyklen zentral erfassen. Wo sonst eine Rückverfolgung nur bedingt oder mit erheblichem Aufwand möglich war, kann nun über web4trace auf den Landwirt, das Feld, das Saatgut und sogar den Dünger geschlossen werden. In Sekundenschnelle wird ermittelt, welche Ware wann, mit wem und an wen geliefert wurde oder wo sie sich aktuell befindet. Diese Detailinformationen stellen nicht nur wichtige Daten für die Logistik bereit, sondern verhindern gerade bei Reklamationen Vertrauensverlust, Krisen und hohe Kosten.

Zusätzlich bieten speziell entwickelte Module gezielte branchenorientierte Funktionalitäten – wie etwa eine zentral gesteuerte Etikettierung der Produkte in Zulieferbetrieben. Hierüber verwalten z. B. Bündler die unterschiedlichen Etikettenlayouts, die von den Anforderungen des Endkunden abhängig sind. Zusätzlich ist damit eine bedarfsgerechte Kennzeichnung gewährleistet, die es allen Prozessbeteiligten später ermöglicht, die Waren einwandfrei zu identifizieren und die begleitenden Daten entsprechend zu verarbeiten.